Die ersten gegründeten Städte Kubas
Nach dem Tod Kolumbus (20.05.1506) beauftragten die spanischen katholischen Könige 1510 Diego Velázquez de Cuéllar den Kolonialisierungsprozess Kubas zu beginnen. Auf diese Weise begann der Velázquez mit der Gründung der verschiedenen kubanischen Städte. Diese Gründung entwickelte sich von Ost nach West.
Gründung der ersten kubanischen Villen.
Sieben Villen wurden von den spanischen Eroberern gegründet. In chronologischer Reihenfolge der Gründung sind diese Villen wie folgt:
Villa Nuestra Señora de la Asunción de Baracoa.

Sie wurde am 15. August 1511 von Diego Velázquez gegründet und ist die erste kubanische gegründete Stadt. Christoph Kolumbus kam am 27. November 1492 in Baracoa an und fand hier eine Arahuaco-Zivilisation.
Ihr aktueller Name ist Baracoa, ein Name des Arawak-Ursprungs, und bedeutet „Hochland“. Baracoa liegt in der Provinz Guantánamo, ganz im Osten
und ist heute ein Municipio in der Provinz Guantánamo.
Derzeit planen tausende Urlauber der ganzen Welt, welche einen Natur-, Kultur- oder Städtetourismus bevorzugen, einen mehrtägigen Aufenthalt in der ältesten Stadt Kubas zu verbringen. Es lohnt sich wirklich!
Villa San Salvador de Bayamo.
Bayamo ist die zwei älteste Stadt in Cuba und wurde am 5. November 1513 von Diego Velázquez mit dem Namen San Salvador de Bayamo gegründet. Ihr heutiger Name ist Bayamo und sie ist ein Municipio und Hauptstadt der Provinz Granma im Osten Kubas.

Der Name Bayamo hat zwei mögliche Ursprünge: Ein Ursprung erklärt, dass die Stadt vor der Ankunft der Spaniern den Namen des führenden Cacique in der Region angenommen hat, und der andere Ursprung ist, dass es vom Namen des Bayam-Baums abgeleitet ist, der reichlich in der Region wächst.
Bayamo gilt als die Wiege der kubanischen Nationalität, da hier erstmals die kubanische Nationalhymne gesungen wurde, die von Pedro Felipe Figueredo komponiert wurde. Darüber hinaus hier lebten auch Carlos Manuel de Céspedes (der Vater der kubanischen Heimat) und Francisco Vicente Aguilera (der Vater der Republik).
Die Stadt Bayamo bietet auch ihren Besuchern ausgezeichnete Touristenangebote, welche nicht nur im Kulturtourismus zu finden sind, sondern auch andere die auch im Stadttourismus und im Sonnen- und Strandtourismus enthalten sind. Natur- und Ökotourismus können auch in dieser schönen Region entwickelt werden, da die Natur mit Sorgfalt gepflegt wird.
Villa de la Santísima Trinidad.
Diese Stadt ist auch als La Trinidad oder Trinidad de Cuba bekannt.

Sie war die dritte Stadt, die von den Spaniern in Kuba gegründet wurde und Anfang 1514 in Anwesenheit von Diego Velázquez de Cuéllar errichtet wurde.
Die indigenen Siedlungen dieses Gebiets gehörten zu einer Gruppe arawakischer Herkunft, die Cacicazgo Guamuhaya angesiedelt war und heißt Siboney.
Trinidad ist ihr heutige Name und liegt südlich der Provinz Sancti Spíritus. Sie ist die Stadthauptstadt der gleichnamigen Municipio.
Trinidad unterscheidet sich von anderen Kolonialstädten durch die Erhaltung ihrer gepflasterten Gassen und durch die Erhaltung ihrer ursprünglichen Gebäude mit typischen Baustilen des 17. und 18. Jahrhunderts.
Trinidad ist schon immer ein wichtiger Touristenplatz, der sowohl in der Hoch- als auch in der Nebensaison von Hunderttausenden von Touristen besucht wird. Die Stadt ist ein wichtiger Touristenpol im südlichen Zentrum der Insel in der Provinz Sancti Spíritus.
Liebhaber aus allen Bereichen des Tourismus, vor allem Stadttourismus, Kulturtourismus sowie Sonnen- und Strandtourismus, planen immer noch einen mehrtägigen Aufenthalt in dieser Kolonialstadt zu verbringen.
Villa Sancti Spíritus
Sancti Spíritus ist der Name der Hauptstadt der Provinz.

Diese Stadt wurde im Juni 1514 am Westufer des Tuinucú gegründet. Im Jahre 1522 wurde die Stadt an die Ufer des Yayabo gezogen, etwa acht Kilometer vom ursprünglichen Ort entfernt. Heute ist sie eine Provinz im Zentrum des Landes.
Sancti Spíritus oder Espíritus Santos ist die einzige kubanische Stadt, die mit einem lateinischen Namen gegründet wurde, um eine der Figuren der Santísima Trinidad zu erheben.
Die Stadt ist eine Denkmalstadt, die sich durch enge Gassen und Kolonialarchitektur auszeichnet. Sie charakterisiert sich auch durch Häuser ohne Portale und noch mit Steinen gepflasterten Straßen, ein Merkmal des Straßenbaus der Kolonie.
Das älteste Gebäude in dieser Kolonialstadt ist der Iglesia Parroquial Mayor oder Templo del Espíritu Santo und befindet sich an der bekanntesten Stelle der Plaza Mayor im Herzen des historischen Zentrums von Sancti Spíritus.
Wertvolle und schöne Gebäude, die den Baustil der spanischen Kolonie zeigen, sind noch erhalten. In der Provinz Sancti Spíritus haben die Urlauber auch die Möglichkeit alle Arten des Tourismus zu entwickeln,besonders den Stadt-, Kultur-, Sonnen- und Strandtourismus. Es gibt hier viel zu sehen und zu erleben!
Villa Santa María del Puerto del Príncipe.
Diese Villa wurde am 2. Februar 1514 gegründet und war die einzige Villa im Norden der Insel, in der Region Punta del Güincho in Nuevitas.

Sie wurde im Jahre 1526 in die heutige Siedlung umgezogen und dann 1530 wurde sie als Stadt Santa María del Puerto del Príncipe gegründet. Heute ist diese Stadt als Camagüey bekannt.
Der heutige Name geht auf den Cacique Camaguebax zurück, der zwischen den Flüssen Tínima und Hatibonico herschte. Hier wurden die ersten Häuser aufgebaut.
Camagüey ist eine alte Stadt. Das historische Zentrum entspricht dem Kolonialstil des 17. Jahrhunderts. Hier findet man enge und kurvige Straßen und Sackgassen.
Camagüey ist heute eine wunderschöne Stadt und bietet den Touristen die Möglichkeit nicht nur ihre Geschichte, sondern auch die Schönheit des Stadttourismus und des Kulturtourismus kennenzulernen. Sie hat auch schöne Regionen mit ausgezeichneten Stränden, sowohl im Süden als auch im Norden der Provinz, wo man den Sonnen- und Strandtourismus entwickeln kann.
Villa Santiago de Cuba.
Die Stadt wurde im August 1515 am Ufer des Flusses Paradas gegründet und später an seinen heutigen Standort verlegt.

Hier befand sich die erste Hauptstadt des kubanischen Landes bis 1556, als solche Funktionen auf die Stadt San Cristóbal de La Habana übergingen.
Santiago erhielt 1522 den Titel „Stadt“, als ihre Kathedrale gebaut wurde.
Wie in allen früheren Städten war die Hauptwirtschaftsaktivität auf die Suche nach Gold und Silber gerichtet. Nachdem dieses Edelmetall erschöpft war, begann die Ausbeutung von Kupfer, hauptsächlich in den bestehenden Lagerstätten in Santiago del Prado. Diese kleine Stadt ist heute als Stadt „El Cobre“ bekannt und wird jedes Jahr von Tausenden von in- und ausländischen Touristen besucht.
Santiago de Cuba ist eine Provinz im Süden der östlichen Region. Aufgrund ihrer Rolle im Kampf gegen die Batista-Diktatur und ihres enormen Beitrags zum Triumph der Revolution im Jahr 1959 wurde sie mit dem Titel Heroic City („Ciudad Heroica“) ausgezeichnet.
Aus kultureller Sicht gilt Santiago de Cuba als Wiege einer Vielzahl kubanischer Musikgenres. Sie ist als Geburtsort von Son & Bolero anerkannt. In dieser Stadt sind große und weltberühmte Musiker geboren, darunter Miguel Matamoros und Compay Segundo.
Ihre Geschichte und Kultur ermöglichen einen großen Stadttourismus. Sie bietet auch das Angebot großartiger kultureller und touristischer Attraktionen, nicht nur für Anhänger des Kulturtourismus, sondern auch für Liebhaber historischer Ereignisse. Sie ist auch eine große Stadt, in der alle Attraktionen vorhanden sind, um einen erfolgreichen Sonnen- und Strandtourismus zu entwickeln.
Villa San Cristóbal de la Habana.
Diese Villa wurde erstmals im April 1514 an der Mündung des Onicaxinal-Flusses in Playa Mayabeque gegründet, besonders an der Südküste Kubas im Dorf Surgidero de Batabanó.

Eine zweite Siedlung befindet sich in La Chorrera neben dem Fluss Almendares. Schließlich wurde die Stadt verlegt, und am 16. November 1519 wurde sie an ihrem derzeitigen Standort bei El Templete gegründet. Sie erhielt den Namen San Cristóbal de La Habana von Pánfilo de Narváez.
Dies ist das Datum, das offiziell als endgültige Gründung von Havanna anerkannt wird. Deshalb feierten alle Kubaner am 16. November 2019 den 500. Jahrestag der Gründung der Stadt. Sie ist seit Mitte des 16. Jahrhunderts die Hauptstadt des Landes. Hier finden unzählige Veranstaltungen aller Art statt, besonders wissenschaftliche, politische, sportliche & kulturelle Veranstaltungen.
Aus touristischer Sicht verfügt Havanna derzeit über moderne und luxuriöse Hotels, Theater, Museen und Plätze. In der kubanischen Hauptstadt können Reisende alle Arten von Tourismus entwickeln, hauptsächlich Stadt-, Kultur-, Sonnen- und Strandtourismus, usw.
Hier befindet sich der wichtigste Flughafen der Insel, der José Martí International Airport. Tausende Urlauber kommen täglich in die kubanische Hauptstadt, um einen mehrtägigen Aufenthalt inHavanna zu verbringen und unvergessliche Erlebnisse zu genießen, vor allem in der Altstadt „Habana Vieja“, auch entlang der Malecon von Havanna, sowie auf der Plaza de la Revolución José Martí.
Von Havanna aus ziehen fast alle Touristen in andere Touristenzentren in Westkuba, zB nach Viñales oder Varadero oder in der Mitte Kubas in die Städte Cienfuegos, Santa Clara oder Trinidad.
Es gibt praktisch keinen ausländischen Touristen, der Havanna nicht besucht. Sie ist auch eine Wunderstadt, die jeder kennen und besuchen möchte.
Die Stadt Havanna war eine der Gewinner des Wettbewerbs „New 7 Wonders Cities“, der von der Schweizer Stiftung New7Wonders gesponsert wurde. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben sie zu einer der sieben schönsten Städte der Welt gewählt. Diese Auszeichnung wurde am 7. Dezember 2014 bekannt gegeben. Die anderen sechs wunderschönen Städte der Welt sind: Beirut (Libanon), Doha (Katar), Durban (Südafrika), Kuala Lumpur (Malaysia), La Paz (Bolivien) und Vigan (Philippinen).